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Auf den Höh´n des Weserbergland´s liegt so still ein kleines Dorf. Uns´re Heimat ist es, soll es bleiben
unser Dorf hoch über Weser weiden.
Als die Mönch nach Corvey kamne, war noch keiner sesshaft uns´rer Ahnen. Wie die Christenmenschen in dem Tal begannen,
so die Ahnen auf unseren Bergen anfangen.
Durch den Geist und Arbeitseifer wurde Dickicht dan gerodet Urwladriesen, Farn und Kraut war den Vorfahrn Tag und Traum.
Doch der Zähe Sachsenwille liess nicht los und stille, stille wurden bald die ersten flecken frei und der Quelle frische Wasser
lief schon in der Näh vorbei.
Und dem Vorbild ein paar wen´ger taten´s immer wieder Neue. So gingen Tag und Jahre mancher hat schon Silberhaare.
Aus den Hütten wurden Buden aus den Buden feste Häuser. Mit der Mönche Ünterstützung ward gebaut das erste Gotteshaus.
Kriege, Krankheit und des Wetters Ungebilde rütteln an diesem Dorfe, doch der zähe Menschenwille, trotzte all dem Ungebille.
Diesen frühen Erdenpilgern sind wir noch zu Dank verpflichtet, da sie uns die Heimat gaben, das Stück Land, daß sie der Wildnis nahmen.
Ist auch mancher wieder fortgegangen, doch die Heimat hält ihn noch gefangen. Da wo alle seine Ahnen, ihren Lebenslauf begangen.
Und die wir hier ruhig leben lasst der Vorfahrn Geist uns leiten. Dies ist unser Dorf und Boden,
liebstes, pflegt es, schmückt die Bögen.
Auf den Höh´n des Weserbergland´s liegt ganz still ein kleines Dorf. Heimat ist´s uns, Heimat bleibt´s uns unser Ort auf Weserhöhn.
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