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Die am 01.09.1726 geweihte Kirche gehört als jüngste zu einer Gruppe unter sich sehr eng verwandten Kirchen, die zwischen 1683 und 1726 errichtet wurden. Es waren die Kirchen in Bödexen und Ovenhausen,
von Abt Christoph von Bellinghausen 1683 und 1685 geweiht, dann die unter Abt Florenz von dem Felde gebauten Kirchen zu Stahle (1697), Albaxen (1698), Godelheim (1699) und Lüchtringen (1700). Die unter
Abt Carl von Blittersdorf 1726 geweihte Kirche in Bosseborn ist die letzte, siebente dieser Gruppe. Sie ist von allen am wenigsten verändert, nur eine Sakristei wurde später unauffällig angebaut.
Diesen Kirchen gemeinsam ist der einfache Grundriss mit eckigem Chorabschluss, die flache Balkendecke sowie der Dachreiter (anstelle eines Turmes). Der Bau bot technisch keine Schwierigkeiten für die
dörflichen Handwerker, zudem war der Grundriss den Raumbedürfnissen der einzelnen Ortschaften leicht anzupassen. Sparsamkeit, Zweckmässigkeit und leicht auszuführende Bauweise waren die Charakteristika
dieser Kirchen.
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